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Der Förderverein „Konvikt Borsigstraße 5 e.V.“ ist 2010 gegründet worden. Er wurde ins Leben gerufen, um für die Erhaltung und Profilierung des Theologischen Konvikts im Herzen der Hauptstadt Deutschlands tatkräftig einzutreten. Nach achtjähriger Tätigkeit hat er sich Ende 2018 aufgelöst, als der Erhalt des Konvikts sichergestellt war. 

Das Theologische Konvikt ist die Nachfolgeeinrichtung des „Sprachenkonvikts“, der theologisch und politisch bedeutenden Kirchlichen Hochschule der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg in der DDR-Zeit. Als diese Hochschule im Jahre 1991 mit der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin fusionierte, war ihr Vermächtnis, dass das Konvikt ein Ort gemeinsamen Lernens und Lebens der Studierenden bleiben solle.

Der Förderverein ist in den acht Jahren seines Bestehens nicht nur für die Erhaltung des Theologischen Konvikts und das Bewusstmachen dieses außerordentlichen Ortes jugendlichen protestantischen Geisteslebens im Herzen der Hauptstadt Deutschlands eingetreten. Er hat sich mit hochkarätigen Vortragsreihen, theologischen Wochenenden und interessanten Hausabenden intensiv bemüht, am lebendigen Profil dieses Hauses mitzuwirken. Er hat jedes Jahr einen Preis für ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeiten verliehen und Studierenden ein Mentorenprogramm angeboten. Nicht zuletzt wurden aus Vereinsmitteln auch die Renovierung der Tordurchfahrten ermöglicht.
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Nach der jahrelangen Suche nach einem Träger, der die Immobilie saniert und als Vermieter verwaltet, ist im April 2018 ein Erbaurechtsvertrag zwischen der Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und der Hilfswerk-Siedlung GmbH  (HWS) abgeschlossen worden. Die HWS wird das Konvikt sanieren und die Vermietung der geplanten 100 Wohneinheiten übernehmen. Der Verein hat damit seine Ziele erreicht. Deshalb hat die Mitgliederversammlung am 30. Mai 2018 beschlossen, ihn zum 31.12.2018 aufzulösen.

Besonders lag dem Verein ein Erinnerungsprojekt am Herzen, das von der "Stiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur" unterstützt wurde. Zu ihm gehört die Errichtung einer Stele vor dem Theologischen Konvikt, die 2017 errichtet werden konnte (mehr erfahren) und das Anbringen von Geschichtstafeln in einem der Hofdurchgänge des Konvikts. Dieses letzte Projekt sollte nach der Auflösung des Vereins am 31.12.2018 laut eines Mitgliederbeschlusses von Prof. D. Dr. Wolf Krötke und Dr. Wilhelm Hüffmeier fortgeführt werden. Prof. Dr. D. Wolf Krötke hat die vorhandenen Geldmittel inzwischen an den Ephorus der Gemeinschaft des Theologischen Konvikts Berlin e.V. übergeben, damit dieser das Projekt zu Ende führt.

Der Vorstand der Gemeinschaft des Theologischen Konvikt Berlin e.V. spricht allen Mitgliedern des Fördervereins Konvikt Borsigstraße 5 e.V. seinen Dank dafür aus, dass sie unverdrossen über eine lange Zeit hinweg geholfen haben, das Theologische Konvikt zu erhalten und für sein christlich-theologisches Profil einzutreten.

Letzte Änderung am: 13.05.2020