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Mon, 12 Nov 2018 17:57:25 +0100
Erinnerung an das „Sprachenkonvikt“ https://www.theologischeskonvikt.de//willkommen/steleneinweihung.html Am Sonntag, dem 23. April 2017, 16 Uhr, lädt der Förderverein des Theologischen Konvikts in die Borsigstraße 5, 10115 Berlin, zu einer Feierstunde anlässlich der Enthüllung einer Stele ein, die an die Geschichte des „Sprachenkonvikts“ erinnert. Die Stele wird aus Mitteln des Fördervereins sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur errichtet.

Grußworte halten unter anderem der Ratsvorsitzende der Bundesstiftung Aufarbeitung, Außen­minister a.D. Markus Meckel, der am Sprachenkonvikt studierte, die Generalsuperintendentin des Sprengels Berlin, Ulrike Trautwein, der Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, Stephan von Dassel, sowie die Vorsitzende des Konviktsrats, Prof. Dr. Dorothea Wendebourg. Weiterhin steht ein Ein­führungsvortrag des Vorsitzenden des Fördervereins, Prof. D. Dr. Wolf Krötke, auf dem Programm.

Von 1950 bis 1991 beherbergte das Haus in der Borsigstraße 5 das „Sprachenkonvikt“ der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg. Nach dem Mauerbau 1961 wurde es zu einer selbstständigen Kirchlichen Hochschule, die Studierende der Theologie auf den kirchlichen Dienst vorbereitete. Das Sprachenkonvikt war zur Zeit der DDR ein Ort freier Bildung, der geistigen Auseinandersetzung und des politischen Engagements. 1989 wurde hier die Gründung der Sozialdemokratischen Partei (SDP) durch Absolventen geplant. Dozenten und Studierende beteiligten sich an der Bürgerbewegung „Demokratie jetzt“ und setzten sich vielfältig für eine demokratische Erneuerung der DDR ein. Seit der Fusion des „Sprachenkonvikts“ mit der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität und der Kirchlichen Hochschule Zehlendorf betreibt die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz das Haus als Studierendenwohnheim. Es beherbergt derzeit 75 Studierende aller Fachrichtungen.

Programm

Einführungsvortrag Prof. D. Dr. Wolf Krötke, Vorsitzender des Fördervereins „Konvikt Borsigstr. 5 e.V.“ : Erinnerungen an das „Sprachenkonvikt“ – Perspektiven für die Zukunft

Grußworte:
Stephan von Dassel, Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte
Ulrike Trautwein, Generalsuperintendentin des Sprengels Berlin
Markus Meckel, Ratsvorsitzender der Stiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur
Prof. Dr. Dorothea Wendebourg, Theologische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin
Sonja Thomaier, Studierendenvertreterin des Theologischen Konvikts

Enthüllung der Stele mit Fototermin, anschließend Empfang
Musikalische Gestaltung: Mitglieder des Furiant-Quartetts

Informationen

Sonntag, 23. April 2017, 16 Uhr, Theologisches Konvikt, Großer Saal, Borsigstraße 5, 10115 Berlin-Mitte (S-Bahn: Nordbahnhof, U-Bahn: Oranienburger Tor). www.theologischeskonvikt.de Rückfragen: Pfr. Dr. Volker Jastrzembski, Tel. 0176.72851247, ephorat@theologischeskonvikt.deBerlin 12. April 2017]]>
theologischeskonvikt.de Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0100