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RSSPrint
Das Haus in der Borsigstraße 5

... wurde 1892 im Auftrag des Vereins zur Fürsorge für die Weibliche Jugend von dem Architekten Otto March errichtet. Als sozial-diakonisches Zentrum für alleinstehende Frauen mit Wohnheim, Haushaltsschule und Stellenvermittlung bestand es bis 1923. Seitdem leben in der Borsigstraße 5 Studierende. Zwischen 1950 und 1991 war das Sprachenkonvikt, wie es zu diesem Zeitpunkt hieß, eine Stätte freier Ausbildung für Theologinnen und Theologen in der DDR. Nach dem Bau der Berliner Mauer 1961 wurde es zu einer Kirchlichen Hochschule ausgebaut, an der die Evangelische Kirche theologische Forschung und Lehre in akademischer Freiheit ohne staatliche Bevormundung realisierte.

Dank dieses Freiraums wurde das Sprachenkonvikt 1989 zu einem der intellektuellen Zentren der friedlichen Revolution. Hier wurde die Gründung von zwei Parteien vorbereitet: der »Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP)« und der »Bürgerbewegung Demokratie jetzt!« Von  1991 bis 2018 befand sich das Theologische Konvikt Berlin als Studierendenwohnheim in der Trägerschaft der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).

 
Die Hilfswerk-Siedlung GmbH (HWS)

... hat im April 2018 mit der EKBO einen Erbbaurechtsvertrag über das Theologische Konvikt abgeschlossen. Dieser hat eine Laufzeit von 60 Jahren und beinhaltet die Sanierung und die Übernahme des Mietbetriebs durch die HWS.

Die HWSist das Wohnungsunternehmen der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und verwaltet rund 10.000 Einheiten aus eigenem und fremdem Bestand. Dazu gehören neben Wohnungen und Erbbaurechten auch Liegenschaften sowie ein eigener Forst. Sozialverträglichkeit und wirtschaftliches Handeln im Sinne der Mieter und Kunden miteinander zu verbinden, ist das erklärte Ziel des evangelischen Unternehmens.

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Die Bewohner_innen

... sind Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen, Konfessionen und Nationalitäten. Während der Sanierungsphase, die im Herbst 2018 beginnt, werden hier knapp 50 Studierende eine Heimat finden. Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen im Jahr 2020 werden hier rund 100 Studierende gemeinsam leben können.

 

Die Zimmer

... sind möbliert und in der Regel zwischen 9 und 15 m2 groß. Die Mieten werden entsprechend der Zimmergröße berechnet und kosten aktuell ab ca. € 170,- Die Vielfalt ist groß: von Klein-WGs bis großen Korridoren findest Du sicher den Platz im Konvikt, der am Besten zu Dir passt und wo Du Dich schnell zu Hause fühlen kannst. Küchen und Bäder gibt es mehrere auf den Stockwerken. Auch hier sind Größen und Nutzerzahlen unterschiedlich.

Wir verfügen darüber hinaus über ein Wohnzimmer, den "Grünen Salon",verschiedene Arbeits- und Begegnungsräume, eine Kneipe zum Feiern, einen Bandkeller und einen Flügel im großen Saal und einen Waschkeller mit zwei Maschinen. In unserer Theologischen Fachbibliothek ist genügend Raum zum Lernen außerhalb der eigenen vier Wände und die anliegende Kirche bietet einen Ort für Gottesdienste, Andachten oder zum persönlichen zur Ruhe kommen. Hier hast Du wirklich Platz, Dich zu entfalten!

 

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Du bist auf der Suche nach einem bezahlbaren Zimmer in Berlin-Mitte? Du suchst nicht nur einen Platz zum Schlafen, sondern zum Leben? - Dann ist das Theologische Konvikt vielleicht genau das Richtige für dich.  Interesse? Dann bewirb dich!

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Icon MediaGeschichte

1878 ließen Sophie und Adolph Loesche, ein Ehepaar aus dem Berliner Großbürgertum, das Waisenhaus „Zoar“ errichten. Ihre Arbeit zielte auf die bestmögliche Ausbildung und christliche Bildung von Waisenmädchen und weiblichen Angestellten, um deren soziale Situation zu verbessern.

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Letzte Änderung am: 06.09.2018